Ansehen tut man es mir nicht unbedingt, aber gegessen habe ich schon immer gerne - und gekocht auch!
In der Natur, beim Spaziergang im Odenwald kann ich nicht anders, ich muß sammeln. Löwenzahnblüten, Holunder, Hagebutten Schlehen usw. In den Streuobstwiesen lese ich an verlassenen Bäumen Obst auf.
Meine Nachbarn mit alten Hausgärten wissen darum. Dort darf ich ungespritzte und ungedüngte Früchte ernten wie Kirschen, Mirabellen, Rhabarber, Quitten usw. Leider gibt es den Reneclaude-Baum nicht mehr!!
Im Hausgarten meiner Mutter sind 70 Stöcke Duftrosen und viele Kräuter für mich angebaut, die verarbeite ich natürlich auch tagesfrisch.
Gekocht wird immer 1:1, was meint, 1kg frische Früchte in den Topf, Gelierzucker, frisch gepressten Zitronensaft, frische Vanille aus Madagaskar und Gewürze dazu. Alles 2 Minuten kochen und ... ab ins Glas.
Saisonale Blüten und Früchte verarbeite ich im Regelfall sofort, Erdbeeren, Himbeeren und Kirschen werden eingefroren und 2-3 Wochen vor dem Markt gekocht, damit Farbe und Aroma topp sind. Schlehen und Hagebutten benötigen auch einen "Winterschlaf" in der Gefriertruhe!